Georgs-Schachspieler erfolgreich

Schachturnier in Borken

Die Schachspieler des Georgs belegen im Turnier in Borken den 4. und 6. Platz von zehn teilnehmenden Mannschaften und sind damit für ihre erstmalige Teilnahme seit dem „Wiederaufleben“ der Schach-AG hochzufrieden mit dem erzielten Ergebnis.

„Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir schon mit den anderen Schulen so gut mithalten können. Immerhin trainieren wir nur einmal die Woche in der Schach-AG und müssen noch einige taktische Finessen lernen. Beim Turnier mussten wir schon gegen Schulen antreten, die Schach als Schulfach eingeführt haben oder in denen zahlreiche Vereinsspieler vertreten waren. Deshalb sind wir mehr als zufrieden mit unserem Ergebnis“, so der Leiter der Schach-AG Stefan Melis.

Am Montagmorgen in der vergangenen Woche ging es für die 9 Schüler der Schach-AG statt zum Unterricht mit dem Bus zum Schachspielen nach Borken. Auf Grund des Schneetreibens am Vortag konnte das Turnier wegen der späten Ankunft einiger Mannschaften erst leicht verspätet beginnen.

Die ersten Partien verliefen für die Georgs-Teams zunächst so gut, dass sie schnell gegen höherklassige Teams antreten mussten. Nach dem Überkreuzmodus des Schweizer Turniersystems treten die Mannschaften mit ähnlichen Punktständen in der darauffolgenden Runde gegeneinander an. So gestaltete sich der Turnierverlauf mit Höhen und Tiefen.

Auf den ersten Sieg mit 3:1 Punkten folgten auch Niederlagen mit 0:4 Punkten, gefolgt von Siegen gegen schwächer platzierte Teams. Am Ende gab es für die erste Mannschaft des Georgs aber noch einen guten Abschluss. Alle Spieler des Teams gewannen ihre Partien, so dass es am Ende noch einmal 4:0 Punkte gab. Die Brüder Thorben und Morten Harbring taten sich im Verlauf des Turniers besonders hervor. Sie verloren beide jeweils nur eine ihrer fünf Partien gegen den wohl stärksten Spieler des Turniers, die spätere Siegermannschaft.

Für die nächsten Turniere wollen die Georgs-Teams noch darauf achten, kleine Unachtsamkeiten zu vermeiden, die häufig eine ganze Partie kosten können. „Insbesondere müssen die Schüler noch lernen ruhiger zu spielen. Einige der Partien, die auf 40 Minuten (20 Minuten für jede Seite) angesetzt waren, endeten bereits nach wenigen Minuten und wären mit ein wenig mehr Bedenkzeit pro Zug sicherlich offener zu gestalten“, gibt Stefan Melis zu bedenken.

Das nächste Turnier findet im Februar statt. Dann geht es um die Bocholter-Schulstadtmeisterschaft. Dazu wünscht die mit dem jetzt erzielten Ergebnis schon sehr zufriedene Schulleiterin Sigrid Kliem ganz viel Erfolg!

Text und Foto: S. Melis

eingetragen von: O. Marke

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