Aus dem Unterricht
Schüler wollen Lehrer Paroli bieten!
Ganz so einfach wie geplant war es nicht, seine Schülerinnen und Schüler
der 9d des St.-Georg-Gymnasiums zum Citylauf zu motivieren."Wenn ihr
alle mitmacht, laufe ich auch die 5 km - Strecke." so lautete der erste
Köder. Durch regelmäßiges Training - einmal pro Woche in der Doppelstunde -
wollte Sportlehrer Rolf Saborowski die Voraussetzungen schaffen,
körperliche Anpassung an die für viele neue Belastung zu erarbeiten, damit
aber auch gleichzeitig mentale Widerstände, zumal in dieser
Altersgruppe(14/15 J.), zu reduzieren. Nach dem Motto "Laufen ohne zu
schnaufen" war zu Beginn der Unterrichtsreihe das Durchhalten Ziel der
Übung. Durch kontinuierliche Steigerung der Umfänge sind bis heute schon
alle in der Lage, das jeweils gesteckte Stundenziel(inzwischen 15 Min.)
ohne Pause zu erreichen. Kein Murren und Knurren war mehr zu hören bei
Bekanntgabe der Stundeninhalte. Man hatte sich halt gewöhnt und physiologisch
angepasst. Als es dann aber um die definitive Anmeldung ging, war die
Stimmung schon recht sparsam. Vorbehalte wie "Ich schaff'das nicht","Ist
doch uncool" oder"Hab'keine Zeit" wurden vereinzelt geäußert. Da war der
Motivator wieder gefordert." Wer meine Zeit unterbietet,bekommt als
Belohnung die beste Zensur in der Kategorie Ausdauerleistung." Zudem will
Sportlehrer Saborowski in den Osterferien 2xpro Woche im Langenbergpark
einen Lauftreff anbieten. Damit wurden letzte Zweifel ausgeräumt, alle
Jungen und Mädchen trugen sich geschlossen ein, nur ein Problem bleibt
noch offen: Wie schnell wird unser "Sabo" wohl sein? Doch der hat, nach
eigenem Bekunden, selbst noch nicht angefangen zu trainieren. Doch als
ehemaliger Marathonteilnehmer müssen 2 Monate Vorbereitung genügen,"und
allzu flott darf ich wohl auch nicht sein" sagte er schmunzelnd.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 a spenden einen "Schuhkarton Solidarität"
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 a haben sich im Rahmen des
Politikunterrichts mit dem Thema `Kinder in aller Welt´ und damit auch
mit den Lebensbedingungen dieser Kinder in unterschiedlichen Regionen
der Welt befasst.
Nachdem verschiedene Hilfs- und Spendenaktionen im Unterricht thematisiert wurden,
haben sich die Schülerinnen und Schüler für die Spendenaktion `Ein Schuhkarton
Solidarität´, die von Gerda und Willi Hörnemann aus Erle organisiert
wird, entschieden. Das Ehepaar Hörnemann sammelt schon seit Jahren
kleine Pakete für Kinder in Weißrussland. Der Dachverband `Hilfe für
notleidende Kinder´ in Hattingen ist seit 17 Jahren aktiv, fährt Jahr
für Jahr nach Tschernobyl und liefert persönlich die Geschenke ab. Es
handelt sich hier in großer Zahl um Kinder, die krebs- und nierenkrank
sind, geistig oder körperlich behinderte Waisenkinder, oder auch um schwer
erziehbare Kinder aus zerrütteten Verhältnissen. Da weder die Waisenhäuser
noch die meisten dieser Eltern in der Lage sind, die Weihnachtswünsche der
Kinder zu erfüllen, lenken die Geschenkkartons zumindest für kurze Zeit von
den vielen Problemen der Betroffenen ab.
Insgesamt hat die Klasse 5 a 33 Geschenkkartons für diese notleidenden
Kinder gepackt, die schließlich am Mittwoch, 10.12.2008, an das Ehepaar
übergeben wurden.
Aus den Schultagebücher- Texte der Literatur-AG der Jahrgänge 5/6
25. Februar
Am Montag hatten wir frei, denn es war Rosenmontag. Wir waren sehr erleichtert, dass wir uns vor der anstrengenden Woche, in der wir sehr viel lernen mussten, um bei den bevorstehenden Arbeiten gut abzuschneiden, noch einmal erholen konnten. Dienstag war dann wieder ganz normal Schule. Dafür war aber am Nachmittag von 15-17 Uhr wie jedes Jahr SV-Karneval in der Schule unserer Aula. Dort bekam man nur dann kostenlosen Eintritt, wenn man verkleidet war, ansonsten musste man 1€ Eintritt bezahlen. Drinnen konnte man für 1€ Getränke kaufen. Pfand bekam man in Höhe von 20 Cent. Es gab auch „einigermaßen“ gute Musik, zu der so verrückt wie möglich getanzt wurde. Außerdem durften alle an einem Kostüm-Wettbewerb teilnehmen. Dazu bat die Jury alle, einmal vorzulaufen. Die sieben besten wurden ausgewählt und bekamen als Preis eine Handvoll Süßigkeiten. Die besten Kostüme waren: ein Roboter, 2 Straußenreiter, 1 gedeckter Tisch, 1 Giraffe, 1 Zebra und ein Hippie. Von: Geraldine R. und Chiara I. (Klasse 6d)
27. Februar
Heute waren wir im Informatikraum. Dort haben wir mit unserer Politiklehrerin einen Film über Wassernutzung mit Hilfe des Beamers und der Leinwand gesehen. Quelle war die Kinder-Nachrichtensendung „Neuneinhalb“. Der Film hat uns gut gefallen. An unserer Schule gibt es zwei Informatikräume. Wir waren in Raum 7. Wir haben durch den Film viele Informationen gesammelt und anschließend besprochen. Von: Timur S. und Fabian H. (Klasse 5c)
4. März
Am 4.03. habe ich mit meiner Klasse im Sportunterricht Geräteturnen gemacht. Es war sehr lustig, vor allem an dem Barren, an dem musste man rückwärts in die Mitte balancieren und dann eine Hockwende über die andere Stange, die ein bisschen höhe war, machen. Als unser Sportlehrer uns das erklärte, hatten meine Freundinnen und ich ein bisschen Angst, aber es war gar nicht so schlimm. Danach musste man über einen Bock springen. Am Anfang musste man am Reck entweder einen Felgaufschwung, eine Vorwärtsrolle oder einen Unterschwung machen. Man konnte aber auch eine Hockwende an einem Kasten machen. Ich habe eigentlich alles geschafft, mit Ausnahme von dem Felgaufschwung. Bei einem Felgaufschwung muss man einen Fuß unter die Stange, mit dem anderen Fuß muss man so tun, als würde man treten, dann muss man sich hochziehen und dann einfach nur rüber schwingen. Doch gerade das habe ich nicht geschafft. Aber dafür hat die Hockwende bei mir sehr gut geklappt. Alles hat insgesamt sehr gut geklappt und es hat meinen Freundinnen und mir viel Spaß gemacht und ich würde mich freuen, wenn wir das mal wieder machen! Von Paulina L.(5a)


