Die Erprobungsstufe

Bildung, Erziehung und individuelle Förderung sind zentrale Anliegen der Schulpolitik. Das St. Georg-Gymnasium hat sich diesen Zielsetzungen stets verpflichtet gefühlt und sich immer dafür eingesetzt, diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Unsere Ziele

In der zweijährigen Erprobungsstufe geht es uns darum, den Schülerinnen und Schülern, die aus den 4. Klassen der Grundschulen zu uns kommen,
  • einen möglichst „sanften“ Übergang zu ermöglichen
  • sie lernfit zu machen für die Leistungsanforderungen des achtjährigen Gymnasiums
  • ihnen die Kompetenzen zu vermitteln, die sie zu selbstbewussten und sozial verantwortlichen Menschen machen
  • am Ende der Erprobungsstufe eine möglichst tragfähige Empfehlung für ihre weitere Schullaufbahn geben zu können

Die ersten Wochen

Fahr nach BurloÜbergänge sind meist mit größeren oder kleineren Brüchen verbunden. Diese im Sinne der Kinder abzufedern, ist unsere Zielsetzung in den ersten Wochen am Georgs. Diesem Zweck dienen auch die Aktivitäten in den ersten Schulwochen. Das Kennenlernen untereinander und das Einüben des Miteinanders wird u.a. gefördert durch eine eintägige Fahrt mit Übernachtung im Kloster Mariengarden in Burlo, die in den ersten Schulwochen stattfindet.


Ihr neues Zuhause an der Adenauerallee lernen unsere neuen Schülerinnen und Schüler mit Hilfe ihrer Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen durch gemeinsame Schul- begehungen, hausinterne Rallyes u.ä. kennen. Wir haben festgestellt, dass die Kinder so schnell ihre Scheu vor dem großen, zunächst vielleicht unübersichtlich erscheinenden Schulgebäude verlieren. In diesem Zusammenhang wird ihnen auch der Übergang in unseren in Bocholt einmaligen Pausenbereich, den Langenbergpark, mit Hilfe von ausgebildeten Schülerlotsen der Klassen 9 erklärt. Dort stehen ihnen in den beiden großen Pausen am Vormittag eine Anzahl abwechslungsreicher Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Vielfältige Unterstützung

Auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Lernen wird jedes Kind intensiv begleitet. Die Lehrerteams der einzelnen Klassen treffen Absprachen in den verschiedenen Bereichen des gemeinsamen Lernens und Arbeitens. Die Regeln des täglichen Miteinanders sind uns besonders wichtig, denn jedes Kind soll sich am Georgs wohl fühlen. Unser Beratungsteam, das eng mit unserer Sozialpädagogin, Frau Vormann, zusammenarbeitet, ist immer ansprechbar. Das Team führt darüber hinaus in Klasse 6 einen „Anti-Mobbing-Tag“ durch, den wir als Präventionsprojekt verstehen.


Vereinbarungen zu verbindlichen Standards im täglichen Miteinander helfen den Schülern und Schülerinnen sich besser zu orientieren und den Einstieg in selbstständiges und selbstverantwortliches Lernen zu finden.
Verschiedene Wege des Lernens werden im Fachunterricht und darüber hinaus gezielt gefördert. Auf der Grundlage unseres schulinternen Lehrplans zum Aufbau von Methodenkompetenz werden pro Schuljahr vier verbindliche Methodentage durchgeführt. Das Lernen lernen ist uns ein besonders wichtiges Anliegen.
Sollten in der Anfangszeit Lernschwierigkeiten auftreten, werden die entsprechenden Kinder auf Empfehlung der Lehrkräfte schon nach der ersten Erprobungsstufenkonferenz von dafür ausgebildeten Lehrkräften zusätzlich unterstützt.

Weitere Hilfen

Ein weiteres Angebot an unserer Schule ist die Einrichtung der Aktion „Schüler helfen Schülern“. Hier werden jüngere Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Fächern in Gruppen von höchstens drei aus der gleichen Jahrgangsstufe von älteren Schülerinnen und Schülern mit Begleitung durch die Fachlehrer/innen betreut, um Startschwierigkeiten schnell zu überwinden und eine solide Basis für weitere Lernfortschritte zu schaffen. Daneben bieten die Fachlehrerinnen und Fachlehrer zusätzliche Hilfen an.

Stark für die Zukunft

Im UnterrichtDa die Schüler für die nächsten 8 Jahre zusammen lernen und leben, wollen wir ihnen Sozialkompetenzen vermitteln, die ihnen das Leben in der Gruppe erleichtern und in ihrer Persönlichkeit stärken. Dafür steht an unserer Schule seit einiger Zeit eine zusätzliche Stunde in den Jahrgangsstufen 5 und 7 zur Verfügung, die in der Regel vom Klassenlehrer/der Klassenlehrerin wahrgenommen wird. Diese Stunde ist als „Soziales Lernen“ auch im Schulprogramm des St. Georg-Gymnasiums verankert. Die Kolleginnen und Kollegen, die diesen Unterricht erteilen, haben im Rahmen einer umfangreichen Fortbildung „Erwachsen Werden“ die notwendige Qualifikation erworben. Dieses auch von der Landesregierung geförderte Programm zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern Werte, Ziele und Kompetenzen zu vermitteln, die helfen sollen, die Entwicklung von Fehlverhalten im Vorfeld zu verhindern. Hierzu werden in speziell konzipierten Unterrichtsstunden Verfahren und Methoden vorgestellt und eingeübt, die den Heranwachsenden helfen sollen, sich zu selbstbewussten und sozial verantwortlichen Erwachsenen zu entwickeln. Bisher haben 13 Kollegen und Kolleginnen dieses Programm absolviert, sechs davon haben bisher die Gelegenheit gehabt an einer weiterführenden zweijährigen Praxisbegleitung teilzunehmen. In diesem Schuljahr werden vier weitere Mitglieder unseres Kollegiums die Fortbildung absolvieren, so dass wir dieses Programm auf eine noch breitere Basis stellen können.

Kooperation

Um am Ende der zweijährigen Erprobungsstufe eine fundierte Empfehlung über die weitere Schullaufbahn zu treffen, finden in dieser Zeit viele Gespräche und Beratungen statt. In regelmäßig stattfindenden Erprobungsstufenkonferenzen berät die Klassenkonferenz über jeden einzelnen Schüler bzw. jede einzelne Schülerin. Bei Bedarf bittet unmittelbar anschließend der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin die Eltern zu einem klärenden Gespräch. Dieses können die Eltern jederzeit auch von sich aus suchen, wenn es Ihnen notwendig erscheint. Gerade in den ersten zwei Jahren ist Beobachtung und Diagnostik der Entwicklung für eine weitere und erfolgreiche Schullaufbahn erforderlich. Deswegen sind uns in dieser Zeit des Übergangs beratende Gespräche wichtig. Daher werden in den Beratungsprozess auch die Grundschullehrer/innen mit einbezogen. Neben den Gutachten ist der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen in der 3. Erprobungsstufenkonferenz eine wichtige Grundlage für unsere Diagnose über die Lernentwicklung des Kindes in der Erprobungsstufe.

Einbindung der Eltern

Die Kommunikation der Eltern untereinander bzw. der Eltern mit der Schule ist uns ein wichtiges Anliegen. Dafür werden vor allem in den unteren Jahrgangsstufen „Elternstammtische“ angeboten, bei denen sich die Eltern in zwangloser Atmosphäre näher kennen lernen und sich über die neuen Lern- und Sozialerfahrungen ihrer Kinder austauschen, aber auch mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin allgemeine Anliegen besprechen können.


Es ist uns bewusst, dass wir bei allem Engagement nicht jede Schwierigkeit aus dem Weg räumen und manche Probleme aus unterschiedlichen Gründen auch nicht lösen können. Wir setzen uns aber dafür ein, mit den Eltern zusammen einen für ihr Kind gangbaren Weg zu finden. Das Wohl des Kindes soll dabei immer unsere gemeinsame Leitlinie sein.

Das schwarze Brett

Termine

  • am 27.06.2017 mündl. Prüfungen im 1. – 3. Fach
  • am 28.06.2017 2. Schulkonferenz / 18.00 Uhr / Konferenzzimmer
  • am 01.07.2017 Abiturfeier / Datum des Zeugnisses
  • am 03.07.2017 16.30 Uhr Kennenlernnachmittag der neuen 5-er , 17 bis 18 Uhr AG-Börse für die neuen 5-er
  • am 03.07.2017 AG-Börse für Jgst. 5 bis 8, 14.15 bis 15.50 Uhr
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