Abenteuer vorprogrammiert: Ferienfreizeit am Georgs - Sommer 2016!

Endlich war es wieder soweit: Sommerferien! Das hieß auch endlich wieder Ferienprogramm. Nachdem sich die Gruppe im Vorjahr teilweise getrennt hatte, um verschiedene Abenteuer zu erleben, war es nun wieder so, dass die gesamte Gruppe die komplette Woche gemeinsam verbrachte. Dieses Jahr hatten sich 47 Kinder, aus den Jahrgängen 5, 6, 7 und sogar auch 8, angemeldet. Auch in diesem Jahr wurde ich, Schulsozialarbeiterin Anne Vormann, von meinen beiden Kolleginnen Isabell Pötzl und Christina Siemen von jusina e.V. unterstützt. An besonders aufregenden Tagen hatten wir noch zusätzliche Unterstützung von Fabienne Kock.


Fereinfreizeit
Die Woche begann mit einem Klassiker: wie auch in den letzten zwei Jahren machten wir uns am Montag auf den Weg zum Aquarius in Borken. Dieses Jahr fuhren wir mit dem R51, da uns diese Busverbindung besser passte. Das war schon das erste Abenteuer da dieser Bus deutlich kleiner war, als der Sprinter, den wir in den letzten Jahren genutzt hatten.

Ein Tag im Schwimmbad geht rasend schnell vorbei und so machten wir uns am Nachmittag müde und zufrieden wieder auf dem Rückweg.





Fereinfreizeit
Am Dienstag wollten wir wieder Klettern gehen. Doch nachdem wir in den letzten zwei Jahren dazu in einen Kletterpark gefahren waren, strebte uns dieses Jahr der Sinn nach etwas anderem. Somit gingen wir Bouldern, also das Klettern ohne Seil und Gurt, aber mit dicken Matten am Boden. Da unsere Gruppe zu groß war, um in der Boulderhalle gemeinsam Platz zum Klettern zu finden, teilten wir uns auf. Die zweite Gruppe fuhr zum Aasee und konnte sich dort an der Freizeitanlage vergnügen. Unter anderem der Tiefseilgarten und die Minigolfanlage boten Möglichkeiten, um die Zeit bei schönem Wetter draußen zu verbringen.


Am Mittwoch stiegen wir morgens wieder in den R51, allerdings fuhren wir an diesem Tag nur bis Rhede. Nach ein paar Schritten zu Fuß erreichten wir die Aa, wo bereits zwei Schlauchboote und eine „Banane“ auf uns warteten. Nachdem wir 2014 mit Kanus und 2015 mit Segelbooten zu Wasser unterwegs waren, wollten wir dieses Jahr eine dritte Variante ausprobieren. Mit mehr als 20 Menschen auf einem Schlauchboot verteilte sich die Anstrengung auf viele paddelnde Arme. Zwischen den zwei Booten entwickelte sich ein kleines Wettrennen und sobald das eine Boot das andere überholen wollte, entfachte eine Wasserschlacht. Nach einer Mittagspause bei Ottilie am Aasee fuhren wir gestärkt weiter. Allerdings gelang es den meisten Schülerinnen und Schülern nicht den Aasee zu überqueren ohne darin ein kleines Bad zu nehmen – freiwillig! Das letzte Stück fuhren wir dann unter irritierten Blicken der Extrablatt-Besucher durch die Bocholter Innenstadt bis wir letztendlich am neuen Rathaus unsere Tour beendeten.
Eine Kamera hatten wir an diesem Tag leider nicht dabei, aus Sorge sie könnte ins Wasser fallen.


Fereinfreizeit
Am Donnerstagmorgen schnappten wir uns unsere Fahrräder und machten uns auf den Weg nach Dinxperlo. Dort besuchten wir erneut das „Try Out“- Gelände. Während die eine Hälfte der Gruppe sich im Bogenschießen übte, wurde die zweite Hälfte in das „Survialtraining“ eingeführt.
Fereinfreizeit



Fereinfreizeit
Im Anschluss bauten alle gemeinsam Flöße, um sie direkt im Anschluss auf einem See auszuprobieren. Auch an diesem Tag sorgte das warme Wetter dafür, dass einige Schülerinnen und Schüler „kenterten“.











Den Freitag starteten wir mit einer Schnitzeljagd durch Bocholts Innenstadt. In Kleingruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mittels einer App verschiedene Stationen ab. Mit Hilfe von GPS-Ortung konnten sie die jeweiligen Zielpunkte finden und mussten dort kleine Aufgaben erledigen oder Fragen bewnatworten, um die nächsten Hinweise zu erhalten.

Nach einer ordentlichen Mittagspause, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ihr Nachtlager in den Räumen der Schule vorbereiten konnten, setzten wir unser Programm im Langenbergpark fort. Die Schülerinnen und Schüler erwartete das sogenannte Chaosspiel. Dabei galt es im Park Zettel mit Zahlen zu finden, die ein bestimmtes Lösungsspiel verrieten. Wurde das korrekte Lösungswort genannt, konnte eine Aufgabe absolviert werden. Unter anderem sollten sie sich gegenseitig mit Toilettenpapier einwickeln, blind Essen anreichen, einen Bauchtanz vorführen und vieles mehr. Spaß war dabei garantiert!



Fereinfreizeit Fereinfreizeit

















Dann war es schon Abend geworden und wir fanden uns wieder im Park ein, um dort zu grillen. Auch den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam im Park und im Schulgebäude, da es ja durchaus aufregend ist mal am Abend bzw. in der Nacht in der Schule zu sein. Nach der für den ein oder anderen sicherlich eher kurzen Nacht, frühstückten wir am Samstagmorgen zum Abschied gemeinsam und verabschiedeten uns für die nächsten 5,5 Wochen von der Schule.
A. Vormann